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Grundschule und Übertritt in eine Schulart der Sekundarstufe I

Die Leistungsfähigkeit der Kinder unmittelbar zu Beginn der Grundschulzeit ist äußerst heterogen. Ob und in welchem Ausmaß die Grundschule die Differenzen zwischen diesen Kindern im Zeitverlauf reduzieren kann, ist noch ungeklärt. In den meisten Bundesländern dauert die Grundschule vier Jahre. Danach wechseln die Kinder in eine Schulart der Sekundarstufe I mit unterschiedlichen Curricula und unterschiedlich gut verwertbaren Bildungsabschlüssen. Deshalb kommt dem Übergang in das gegliederte Schulsystem eine enorme Bedeutung für den gesamten weiteren Lebensweg zu.

Dieser Lebensabschnitt innerhalb einer Bildungsbiografie wirft eine Reihe spannender Fragen auf: Wie entwickeln sich Kompetenzen in der Grundschule? Welche Faktoren verstärken oder reduzieren den Zusammenhang zwischen sozialer und ethnischer Herkunft und erreichten Kompetenzen im Zeitverlauf? In welchem Ausmaß sind die Bildungsentscheidungen der Eltern am Ende der Grundschulzeit das Ergebnis der schulischen Leistungen des Kindes, der elterlichen Ressourcen und Bildungsziele und den institutionellen Rahmenbedingungen? Welche Strategien und Entscheidungen lassen sich beobachten, wenn die schulischen Leistungen des Kindes nicht mit den Bildungserwartungen der Eltern übereinstimmen? Welchen Einfluss hat die homogenere Zusammensetzung der Schulklassen im gegliederten Schulsystem im Vergleich zur Grundschule auf das Schul- und Klassenklima, das akademische Selbstkonzept und die Kompetenzentwicklung des Kindes?

Unter besonderer Mitwirkung von:

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. Ilona Relikowski
(Hauptansprechpartnerin)
Universität Bamberg
Juniorprofessur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Bildungsungleichheit im Lebenslauf
Feldkirchenstraße 21
96052 Bamberg
+49 951 863-3140
 
Prof. Dr. Thorsten Schneider
Universität Leipzig
Professur für Soziologie
Beethovenstraße 15
04107 Leipzig
+49 341 97-35668

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