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Bildung im Erwachsenenalter und lebenslanges Lernen

Um Bildung im Erwachsenenalter untersuchen zu können, werden im Nationalen Bildungspanel Bildungs- und Erwerbsverläufe sowie die Kompetenzentwicklung über den Lebensverlauf von Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter, d. h. von 23 Jahren bis zur Verrentung und darüber hinaus, erhoben. Ebenso wie das Wissen über Erwachsenenbildung in Deutschland ist auch das Wissen über Kompetenzausstattung und -veränderung nach der Schullaufbahn sehr gering.

Die erhobenen Daten werden es ermöglichen, Bildungsverläufe von Erwachsenen über ihren Lebensverlauf hinweg, insbesondere über ihre Erwerbsgeschichte, nachzuzeichnen und die Bildungs- und Erwerbsverläufe jüngerer Kohorten nach dem Eintritt ins Erwerbsleben weiterzuverfolgen. Weiterhin können die Determinanten für Entscheidungen, an formalen oder nicht-formalen Lernaktivitäten nach der Erstausbildung teilzunehmen oder nicht teilzunehmen, identifiziert werden; die Kompetenzausstattung unterschiedlicher Gruppen von Erwachsenen in Deutschland kann beschrieben werden; zusätzlich wird es möglich sein, die Kompetenzentwicklung im Erwachsenenalter sowie die Rolle, die die Erwerbssituation dabei spielt, zu bestimmen.

Anhand der NEPS-Daten lassen sich die Wirkungen spezifischer Bildungskontexte im Erwachsenenalter, vor allem der Erwerbssituation und der Familienkonstellation, auf Bildungsentscheidungen und die Weiterbildungsbeteiligung analysieren und die Erträge von formalen Qualifikationen, Kompetenzen und Erwerbserfahrung in Form von Löhnen, Erwerbskarrieren und anderen Lebensbereichen, wie z. B. dem Wohlbefinden oder dem sozialem Engagement, abschätzen. Mit NEPS-Daten lassen sich empirische Ergebnisse zur Kompetenzausstattung von Migrantinnen und Migranten, ihren Ressourcen, ihrer Weiterbildungsbeteiligung und deren Erträgen generieren und Gelegenheiten und Hindernisse für Lernprozesse und Bildung im höheren Erwachsenenalter identifizieren.

Unter besonderer Mitwirkung von:


Wissenschaftliche Arbeitsbereichsleitung

Prof. Jutta Allmendinger Ph.D.
(Hauptansprechpartnerin)
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
Reichpietschufer 50
10785 Berlin-Tiergarten
+49 30 25491-501

Prof. Dr. Silke Anger
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Feldkirchenstraße 21
96045 Bamberg
+49 951 863-2834
 
Dr. Reinhard Pollak
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
Reichpietschufer 50
10785 Berlin
+49 30 25491-116

Operative Leitung