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Wenn Antworten über den Daumen gepeilt sind: Die Auswertung von Schätzwerten in Befragungen

21.09.2017
In der Erhebungswelle 2009/2010 des Nationalen Bildungspanels (NEPS) beantworteten etwa 70 % der befragten Erwachsenen die Frage nach ihrem Verdienst mit einem ungefähren Schätzwert – ein Phänomen, das auch in anderen Befragungen nicht selten vorkommt. Diese Verzerrung der wahren Einkommensverteilung wirkt sich negativ auf die Genauigkeit der statistischen Auswertungen und damit verbundene Schlussfolgerungen aus. Dr. Sabine Zinn und Dr. Ariane Würbach vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe entwickelten nun ein statistisches Modell, das auch bei nicht zufällig gerundeten Werten immer noch zuverlässige Aussagen zur wahren Einkommensverteilung erlaubt.
Lesen Sie mehr dazu in den NEPS Ergebnissen kompakt.