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Ziele des Nationales Bildungspanel (NEPS)

In modernen Wissensgesellschaften ist Bildung die zentrale Voraussetzung sowohl für wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand als auch für die Bewältigung von neuen Anforderungen in einer sich rasch wandelnden, globalisierten Welt.

Um mehr über Bildungserwerb und seine Folgen für individuelle Lebensverläufe zu erfahren, um zentrale Bildungsprozesse und –verläufe über die gesamte Lebensspanne zu beschreiben und zu analysieren, wird in Deutschland das Nationale Bildungspanel durchgeführt. Die Ziele dieser Studie beziehen sich auf Fragen, wie sich Kompetenzen im Lebenslauf entfalten, wie Kompetenzen Entscheidungsprozesse an verschiedenen kritischen Übergängen der Bildungskarriere beeinflussen (und umgekehrt), wie und in welchem Umfang Kompetenzen von Lerngelegenheiten in der Familie, der Gleichaltrigengruppe und der Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen in Kindergarten, Schule, Hochschule und Berufsausbildung sowie Weiterbildung beeinflusst werden. Zudem soll geklärt werden, welche Kompetenzen für das Erreichen von Bildungsabschlüssen, welche für lebenslanges Lernen und welche für ein erfolgreiches individuelles und gesellschaftliches Leben maßgeblich sind.

Dazu ist es notwendig, dass Kompetenzentwicklungen nicht nur im Kindergarten oder im allgemeinbildenden Schulsystem, sondern auch in der beruflichen Ausbildung, im Studium und nach Verlassen des Bildungssystems gemessen werden. Um diese Ziele zu erreichen wurden in den Jahren 2009 bis 2012 sechs Startkohorten mit insgesamt mehr als 60.000 Personen gezogen. Die Panelteilnehmerinnen und -teilnehmer werden über einen längeren Zeitraum regelmäßig befragt.



Das Multi-Kohorten-Sequenz-Design des Nationalen Bildungspanels