Deutsch (Deutschland) en-US
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Kindergarten und Übergang in die Grundschule

Im Jahr 2010 besuchten 96 Prozent aller vierjährigen Kinder in Deutschland einen Kindergarten. An dieser Stelle der Bildungsbiografie kann somit davon ausgegangen werden, dass die Einmündung nahezu aller Kinder in institutionalisierte Bahnen des Bildungssystems abgeschlossen ist. Im Zusammenspiel mit der Bildungsetappe „Grundschule und Übertritt in eine Schulart der Sekundarstufe I“ kann dieser entscheidende Übergang aus dem häuslichen Umfeld in außerfamiliale Lernumwelten mit all seinen Auswirkungen auf die weitere Entwicklung individueller Bildungsbiografien nachgezeichnet werden. Hierzu wurden und werden umfangreiche, theoriegeleitete Erhebungen mit den Kindern (als Zielpersonen), ihren Eltern, den Erzieherinnen und Leitungen der besuchten Kindergärten durchgeführt.

So wird es möglich, die Kompetenzentwicklung und Bildungsverläufe in dieser Altersgruppe umfassend zu analysieren. Welchen Einfluss haben hierbei z. B. spezifische Lernumwelten wie Kindergarten, Grundschule und Familie? Wie gestalten sich die Übergänge vom Kindergarten in die Grundschule und die damit zusammenhängenden Bildungsentscheidungen? Mit den erhobenen Daten wird es möglich sein, das Ausmaß und die Bedeutung sozialer und ethnischer Disparitäten in Kindergarten und Grundschule abzuschätzen. Weiterhin gestatten die Daten einen Blick auf frühe Bildungsrenditen.

Unter besonderer Mitwirkung von:

Wissenschaftliche Arbeitsbereichsleitung

Prof. Dr. Hans-Günther Roßbach
Universität Bamberg
Lehrstuhl für Elementar- und Familienpädagogik
Markusplatz 3
96047 Bamberg
+49 951 863-1820
 
Prof. Dr. Sabine Weinert
Universität Bamberg
Lehrstuhl für Psychologie I
Markusplatz 3
96047 Bamberg
+49 951 863-1900