Deutsch (Deutschland) en-US
Deutsch (Deutschland) en-US

Bildungserwerb von Personen mit Migrationshintergrund im Lebenslauf

Neben den bekannten Mechanismen sozialer Ungleichheit sind mit der ethnischen Herkunft bzw. der Migrationsbiografie Besonderheiten und Kontextualisierungen verbunden, die zusätzlichen Einfluss auf Kompetenzerwerb und Bildungsentscheidungen haben können. Zu denken ist hier insbesondere an die Familiensprache, an Beziehungen zum Herkunftsland, die Einbettung in ethnische Gemeinden und Netzwerke sowie religiöse Orientierungen.

Deshalb gibt es im Nationalen Bildungspanel eine eigene Perspektive auf „Bildungserwerb von Personen mit Migrationshintergrund im Lebenslauf“, die sich auf die Erfassung bildungsrelevanter migrationsspezifischer Merkmale konzentriert. Ein Schwerpunkt dieser Perspektive auf den lebenslangen Bildungsprozess ist die Erfassung der Kenntnisse und Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in der Sprache des Herkunftslandes der Eltern, da Merkmale des Erst- und Zweitspracherwerbs für den Bildungs- und Arbeitsmarkterfolg zentrale Erklärungsdimensionen darstellen.

Unter besonderer Mitwirkung von:

Wissenschaftliche Arbeitsbereichsleitung

Prof. Dr. Cornelia Kristen
(Hauptansprechpartnerin)
Universität Bamberg
Lehrstuhl für Soziologie, insbesondere Sozialstrukturanalyse
Feldkirchenstraße 21
96052 Bamberg
+49 951 863-2675
 
Prof. Dr. Frank Kalter
Universität Mannheim
Lehrstuhl für Allg. Soziologie
A5, 6
68131 Mannheim
+49 621 181-2022
 
Prof. Dr. Petra Stanat
Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB)
Unter den Linden 6
10099 Berlin
+49 30 2093-46500

Operative Leitung