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Historie des Nationalen Bildungspanels

Etwa drei Jahre dauerte die Vorbereitungszeit, bevor das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Otto-Friedrich-Universität Bamberg zur Auftaktveranstaltung des Nationalen Bildungspanels am 3. Februar 2009 in die Aula der Universität Bamberg einladen konnten. Beteiligte aus Forschung und Politik gaben den Startschuss für das bundesweit einzigartige Bildungsforschungsprojekt, das zunächst an der Universität Bamberg koordiniert wurde. Am 4. Februar 2009 folgte eine Fachtagung zum Analysepotenzial des Nationalen Bildungspanels. Zu den zentralen Voraussetzungen der Förderung des NEPS gehörte es, dass es zwei strenge DFG-Beratungs- und Begutachtungsverfahren durchlaufen hat. Es wurde zweimal mit Bestnoten begutachtet. Im Juni 2008 wurde das NEPS von einer international zusammengesetzten Gutachterkommission nachdrücklich zur Förderung empfohlen.

Das Nationale Bildungspanel wird seit dem 1. Januar 2014 im Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e.V. (LIfBi) weitergeführt. Mit der Institutionalisierung wurde LIfBi ein An-Institut der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und Mitglied der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz. Durch die Aufnahme von LIfBi in die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz  wird NEPS, der „weltweit einzigartigen Forschungsinfrastruktureinrichtung“ (so der Wissenschaftsrat in seiner Stellungnahme vom 26. April 2013) eine verstetigte Langzeit-Perspektive eröffnet. Nur fünf Jahre nach der Gründung wird NEPS damit von einem zeitlich befristeten Forschungsprojekt zu einer Infrastruktureinrichtung mit dauerhafter Finanzierung im Rahmen der Bund-Länder-Förderung.

Das NEPS-Konsortium wurde von Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Peter Blossfeld, European University Institute Florenz, aufgebaut und als "Principal Investigator" bis zum 31. Juli 2012 geleitet. Am 1. August 2012 hat Prof. Dr. Hans-Günther Roßbach, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, die Projektleitung des NEPS übernommen. Prof. Dr. Roßbach ist seit 2002 Inhaber des Lehrstuhls für Elementar- und Familienpädagogik an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg und seit Projektbeginn in mehrere Arbeitsbereiche des NEPS in leitender Funktion eingebunden.

Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Peter Blossfeld Prof. Dr. Hans-Günther Roßbach